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Insel Murter
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  Insel Murter
 
Die Insel Murter befindet sich im nordwestlichen Teil des Archipels von Šibenik mit vielen wunderschönen Sandstränden und ist durch eine 20 m breite Meeresenge von dem Festland getrennt. Die Insel ist mit dem Festland durch eine 37 m lange Zugbrücke verbunden. Die Nähe der Nationalparks – Kornati (15 m), Krka (50 km) und Paklenica (100 km), macht die Insel zu einem noch attraktiverem Ort für die Erholung des Körpers und des Geistes. Die Inseloberfläche beträgt 18,7 km2.
Der höchste Gipfel ist Raduč, der 125 m über dem Meeresspiegel liegt. Die überwiegend steile, südwestliche Küste ist durch zahlreiche Sandbuchten gegliedert. An der nordöstlichen bewaldeten Küste entwickelten sich die Siedlungen Jezera und Tisno und am nordwestlichen Teil der Insel, um das Tonsteinfeld mit zahlreichen Brunnen, die Siedlungen Betina und Murter, am Fuße von Raduč.

Klima- durchschnittliche Meerestemperatur beträgt im Sommer 23,9ºC und die Insel hat jährlich 2 699 Stunden der Sonne. Durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Januar 6,90ºC und im Juli und August 24,7ºC, wobei der Nordwestwind, der häufigste Sommerwind, die Hitze mildert und die Tage angenehm macht.

Geschichte – die Insel ist seit der Vorzeit bewohnt und die ältesten gekannten Einwohner waren die Illyrer, was Reste der illyrisch - römischen Siedlung Colentum, in der Nähe von Betina, bestätigen. Im 13. Jh. gibt es zwei größere Siedlungen auf der Insel – Jezera und Veliko selo (heute Murter). Betina und Tisno entstanden zur Zeit türkischen Eindringens auf dieses Gebiet, wahrscheinlich Anfang des 15 Jh. Die Insel Murter wird im Jahr 1318 als Insula Mortari erwähnt. Archäologische Fundorte, die nicht zu versäumen sind, sind die Halbinseln Gradina zwischen Betina und Murter, Plitka vala zwischen Tisno und Betina und Ivinj.

Betina Wird zum ersten Mal 1423 erwähnt, als sie aus 8 Häusern und 15 Einwohnern bestand. Die Anzahl der Einwohner wächst Ende des 16. Jh., als sich Flüchtlinge aus Vrane, die vor den Türken fliehen, hier niederlassen. Die Kirche wird schon im 15 Jh. errichtet und 1601 wird die neue Kirche an der Stelle der alten gebaut. Im Jahr 1720 bekommt sie 2 Seitenschiffe. Der heutige Kirchenturm wurde 1752 erbaut. Bis 1640 gehört Betina der Pfarrgemeinde Murter an und 1680 wird sie zu einer selbstständigen Pfarrgemeinde. Die österreichische Regierung löst 1849 die Pfarrgemeinde auf und fügt sie in Form einer Kaplangemeinde Murter zu. Sie wird zu einer selbständigen Pfarrgemeinde 1879. Von den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten muss der Barockaltar aus dem 18 Jh., Bild der „Gospa od Ružarija“ (Heilige Mutter vom Rosenkranz), Altar des Heiligen Joseph mit dem Bild der Gospa od Zdravlja“ (Heilige Mutter der Gesundheit) aus demselben Zeitraum. Die Einwohner beschäftigen sich mit Ackerbau und Fischerei, in der neueren Zeit mit Tourismus. In Betina befindet sich ab 1740 auch eine Werft, in der heute noch Holzschiffe gebaut werden.

Jezera Die Siedlung befindet sich in der gleichnamigen Bucht, die nach in Richtung Osten liegt. Die Hügel Brošćica (113 m) und Čvrdak (112 m ) schützen das Ort vor der Bora und den Teil der Insel, der dem offenen Meer ausgelegt ist, vor dem Schirokko. Die Siedlung entstand vor 1298, als sie bei der Gründung des Bistums Šibenik als Teil der Pfarrgemeinde Murter angeführt wurde. Zu dieser Zeit zählt die Siedlung 8 Haushalte mit 94 Einwohnern. Eine stärkere Besiedlung beginnt Mitte des 16 Jh. als Einwohner vom Festland vor den türkischen Eroberern fliehen. Sie wird zu einer selbstständigen Pfarrgemeinde 1602 und die Pfarrkirche der „Gospa od Zdravlja“ (Heilige Mutter der Gesundheit) wird 1724 fertiggestellt. Eine besondere Sehenswürdigkeit und kulturhistorischen Wert stellt der Hauptaltar und das Altarbild der „Gospa od Zdravlja“ (Heilige Mutter der Gesundheit) aus dem 18 Jh. dar, die als Halbrelief in Holz ausgearbeitet wurde.
Jezera ist eine Siedlung von Seefahrern, Fischern und Bauern. In letzter Zeit beschäftigen sich die Einwohner mehr und mehr mit Tourismus.

Murter
Eine Siedlung im Fuße des höchsten Inselhügels – Raduč. Die Kontinuität der Siedlung kann ab der Antike verfolgt werden, als an diesem Ort die Illyirisch - römische Siedlung Colentum existierte, was archäologische Funde auf dem Gebiet Gradina aus diesem Zeitraum bestätigen. Die Pfarrgemeinde wird im Jahr 1298 erwähnt, obwohl wahrscheinlich ist, dass sie auch viel früher existierte (das Christentum verbreitete sich am Anfang der Entwicklung zuerst in organisierten Siedlungen). Damals hatte die Siedlung Velo Selo 202 Einwohner. Die Pfarrkirche aus dem frühen Mittelalter wurde 1770 erneuert und 77 Jahre danach erweitert. Das heutige Aussehen bekommt sie 1964. In der Kirche befindet sich ein Barockaltar aus dem 18. Jh. und eine gotische Statue der Heiligen Mutter. Die Einwohner sind überwiegend Fischer und Seemänner, Viehzüchter und Ackerbauern.
In letzter Zeit beschäftigen sich die Einwohner immer mehr mit Tourismus. In der Marina Vinica befindet sich eine Werft, in der Holzschiffe gebaut werden. .

Kornati
Die Kornati-Inselgruppe mit einer Fläche von etwa 300 km2 setzt sich
aus 147 Inseln, kleinen Inseln und Klippen zusammen, von denen in den Nationalpark Kornati eine Gruppe von 91 Inseln, kleinen Inseln und Klippen einbezogen ist. Diese Gruppe erstreckt sich in zwei parallelen Reihen. Die erste Reihe bilden die Inseln Kornat, Vela Smokica und Mrtenjak, indem sich die andere zum offenen Meer liegende Reihe aus vielen kleineren Inseln und Klippen zusammensetzt. Dieses Gebiet ist wegen seiner geomorhpologischen Merkmale, der reichen und vielfältigen submarinen Tierwelt sowie der größeren Naturwerte zum Nationalpark erklärt worden. Dem Park kommt wissenschaftliche, kulturelle, Erziehungs - und Erholungsfunktion zu.

Im Gebiet der Kornati herrscht ein mildes Mittelmeerklima, gekennzeichnet durch warme Sommer und milde Winter. Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 15,6 Grad C, mittlere Temperatur im Januar bei 7,1 Grad C und im August - im Durchschnitt der letzten zehn Jahre - bei 24,1 Grad C. Im Sommer steigen die Höchsttemperaturen sogar auf 33 Grad C.




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